Zum 55. Jahrestag “Die Brücke”

„- Im Grunde sind es immer

die Verbindungen mit Menschen

die dem Leben

Seinen Wert geben.

 Wilhelm von Humboldt –

 

 “Die Brücke” – Internationales Zentrum der WWU Münster feierte Ihren 55 Jahrestage.

Der Ehemaliger  Oberbürgermeister Herr Berthold Tillmann und der Migrationsrat Vorsitzende Marinos Spyros, sowie mehrere Mitglieder des Universitatis Dozenten die zu ihrer Schulzeit an verschiedenen Aktivitäten bei “die Brücke” teilnahmen und viel später Karriere gemacht und mittlerweile im ruhe stand oder kurz vorm ruhe stand sind waren anwesend. Natürlich waren auch junge Gruppen Vertreter, die heutzutage verschiedene kulturelle sowie soziale arbeiten bei der “die Brücke” verrichten anwesend.

Ganz besonders von Studenten und Schülern mit türkischem Migrationshintergrund wurde insbesondere in den Jahren zwischen 1970 – 2000 bei der “die Brücke” sehr aktiv in sozialen und kulturellen ebene gearbeitet. Seit dem ich 1972 nach Münster kam, kenne ich den Brücken Vorsitzenden Joachim Sommer. Ganz besonders im Jahre 1977 ist durch seinen Arbeitsbeginn bei “die Brücke” unsere Freundschaft noch enger zusammen gewachsen. Um Kindern und Jugendlichen im jungen alter, sowohl  deutschen als auch Migranten, einander näher zu bringen und gute Freundschaften zu schließen, haben wir Hand in Hand zusammen gearbeitet. Ich denke denn Grundpfeiler unsere Freundschaft hat Joachim Sommer während eines Gespräches mit folgendem Satz gelegt: “ Wenn wir mit Migranten zusammen kommen, lernen wir neues von Ihnen und Sielernen auch  von uns. Und so werden wir Freunde. Wenn wir Freunde geworden sind, werden unsere Kinder und Jugendliche ohne Angst ihre Gemeinsamkeiten entdecken und zusammen freundschaftlich, liebevoll und hilfsbereit aufwachsen.” Dieses denk verhalten bildete sich bei ihm schon während seiner Studienzeit.

Viel später haben Fachhochschulmitarbeiter wie Herr Prof. Lehrmann, Prof. Sawarwald. Dr. Michael J. Rainer, sowie mit einigen Priestern und Schülern derselben Einstellung die Evangelische und Katholische Fachhochschulgemeinde gegründet. Auf der einen Seite habe Ich mit Mitgliedern aus zahlreichen anderen Kulturen sowie Religionszugehörigkeiten, und auf der anderen Seite die Evangelische und Katholische Fachhochschulgemeinde, mit der Gründung zahlreicher Gruppen die Arbeit bei der Brücke verrichtet. Die oben genannten Professoren und Dr. Michael Reiner um  bei denn alltäglichen Problemen von Gastarbeitern behilflich sein zu können, in der Struktur der Fachhochschule durch Projekte zahlreiche Jugendliche organisiert. Diese Jugendlichen waren dann denn Migranten bei zahlreichen Tätigkeiten, wie z.B. die Ausfüllung von Behörden Formular, Arzt- und Krankenhausbesuchen, so wie bei der suche von Wohnungen und Arbeit behilflich.

Durch die gesamte Stadt verteilt, haben wir Kindern jeglicher Herkunft die Möglichkeit geboten, durch die Bildung von Nachhilfegruppen, die sich jeden Tag bei einem anderen der Schüler getroffen hat, Schulische Probleme gemeinsam zu bewältigen. Somit bot sich den Kindern die Möglichkeit verschiedene Kulturen und die Familien von anderen kennen zu lernen. Dieses hat bewirkt, das Vorurteile schneller aufgehoben wurden sind. Einmal im Monat wurde durch die Evangelische und Katholische Fachhochschulgemeinde bei der “die Brücke” und einmal im Monat in der Friedrich Ebert Straße zum Abendessen für deutsche und Migranten Kindern so wie ihre Familien geladen. Dieses wurde jedes Mal von zwei anderen Mitgliedern, wobei einer von ihnen deutscher und der andere einer anderen Herkunft war, organisiert. Besonders die an der Universität von Münster arbeitenden Professoren Thranhard und  Prof. Petrosky, so wie weitere Demokraten aus dem Universität und Hochschulen Dozenten haben in zusammen Arbeit mit Joachim Sommer der in Verbindung mit der Asta stand, uns dabei unterstützt Schülern und Studenten, sei es jeglicher Herkunft zu Praktikers, Master Abschlüssen und Diploms zu motivieren und zu animieren. Hinzu kommt, dass man die Räumlichkeiten von der “die Brücke” für festliche Anlässe wie z.B. Verlobungs-, Hochzeits-, sowie Abschlussfeiern zu Verfügung gestellt. Jedes Jahr kommen mindestens 70 verschiedene Internationale Künstler, sein es Maler, Musiker oder Schriftsteller, für Ausstellung zur Brücke. Als die Evangelische und Katholische Fachhochschulgemeinde ihre Furten, bis auf die Ausnahme für Studenten, geschlossen hat, hat Joachim Sommer die Schüler dazu aufgerufen, ihre Lerngruppen nicht aufzulösen. Sondern Sie in den Räumlichkeiten von der “die Brücke” Forstzuleiten. Dadurch hat er die Auflösung zahlreicher Integration Arbeitsgruppen verhindert.1984 hat die Brücken in zusammen Arbeit mit der Evangelischen und Katholischen Fachhochschulgemeinde die in Münster lebenden zahlreichen Kulturen versucht sich einander näher zu bringen. Das sich diese Beispiele vermehren war wichtig. Durch diese Erfahrung wurde uns deutlich, dass es nicht nur für diese Stadt sondern auch fürs Land wichtig ist die Bereiche der Sozialen, Kultur, Kunst so wie Literatur in Zentren von sozialen und Kultur Vereinen weiterhin zu tätigen. Bei Versammlung von der “die Brücke” wurde oftmals deutlich gemacht, das es für die Förderung der Bildung von Kindern seien es Einheimische oder Migranten wichtig ist, sie in Form eines Multikulturelles Zentrum zusammen zu führen. Jedoch wurde dieses, trotz mehrfachen schriftlichen Antrages abgelehnt.

Vor einiger Zeit wurde uns eine Liste mit 88 Namen bekannt, die von Seiten der Neo- Nazis getötet werden sollte. Wie bekannt gegeben wurde, befanden sich auf dieser Liste Namen von Geschäftsmännern, Lehrern und Politiker aus Münster. Zwischen 2000-2006 wurden 8 Türkische und 1 Griechischer Dönerladenbesitzer von Seiten dieser Terror Organisation der Neo- Nazis ermordet. In einer anderen Zeitung hieß es das seit 1992 mehr als 160  Menschen als Folge von rassistischen Übergriffen in Deutschland getötet wurden sind. Heim-und Geschäfts Brandstiftung und Körperverletzung, und die Zahl der Verletzten bei den Angriffen ergab eine erschreckende Zahl. Diese Entwicklung macht nur noch einmal der Wichtigkeit meine oftmals betonte Einstellung “Menschen lernen von Menschen” deutlich. Kurz gesagt, macht uns dies nur einmal mehr deutlich das es von großer Bedeutung ist, das man die in Deutschland lebenden verschiedenen Kulturen  durch die zusammen Führung schon im Kindesalter zu mehr zusammen halt und Toleranz lehrt. Institutionen wie Die Brücke Radio Kaktus Münster e.V. und die leider heute nicht mehr existierende Evangelische und Katholische Fachhochschulgemeinde haben durch Soziale und Kulturell Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen ermöglicht ihre Freizeit Sinnvoll zu nutzen. Zu diesen Arbeiten wurden auch die Familien hinzugezogen. Somit wurde einer seist der Beitrag der Familien gesichert und andere Zeitz wurden Sie durch diese Methode Informiert und Geschult. Durch diese Methode haben wir Tausende Kinder und Jugendliche von Kriminellen und Terroristischen Organisationen fern halten können und ihnen für Ihre Zukunft Perspektiven ermöglicht. Diese Arbeiten ermöglicht im Land die Stabilisierung der Integration. Zu dem auch noch das Tausende von Kindern und Jugendlichen von Terroristischen und kriminellen Aktivitäten fernbleiben. Wir müssen die Bedeutung und den Nutzen solcher Arbeiten uns immer wieder deutlich machen. Die Beispielhafte Arbeit die von seitens der “Die Brücke” verrichtet wurde und die Solidarität die von ihr erhalten wurde zu einem der Grundpfeiler der Radio-Kaktus e.V. . Wenn Kinder und Jugendliche nicht für sinnvolle Tätigkeiten in der Bevölkerung ermutigt werden, können diese in eine Krise verfallen. Dieses kann ohne das Sie es merken im Enddefekt zu psychischen Belastungen und zur Kriminalität führen. Die Verantwortlichen erwartet eine Verantwortungsbewusste und Fleißige Jugend, eine Gesellschaft die miteinander in Frieden auskommt. Aber anderes seits werden Vereine mit Arbeitern deren Migranten Anzahl hoch ist nicht Stattlich gefördert. Dies ist meinem Erachten nach kein verständliches Handeln. Wenn Deutschland wirklich keine Vorurteile gegen verschiedene Nationen und Kulturen hegt, sollte der Stadt Vereine wie “Die Brücke” und Radio Kaktus Münster e.V. unterstützen und die Bildung weiterer Vereine mit demselben Zielen wie Kunst und Kulturarbeit Fördern

 01.12.2011

Molla Demirel (Geschäftsführer Radio – Kaktus Münster e.V.)

 

Veröffentlicht: Zeitschrift Die Brücke,  Forum für Antirassistische Politik und Kultur, Nr. 159, Jan.- Apr. 2012