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Die Kunst zu lieben
„Nachdem
die Welt und die Menschen entstanden,
haben
die Menschen Berufe unter sich verteilt.
Die
Aufgabe des Künstlers ist es,
eine
handvoll glühender Sterne
über
die grauen Städte zu werfen.“
Mit
diesem vorliegenden Lyrikband “
Die Kunst zu lieben“
lässt der Autor Molla Demirel einen wahren
Sternenregen auf den Leser herabregnen. Mal in zarten
Bildern als Sternschnuppe, mal pointiert als Komet oder als
Meteorit mit heftigem Einschlag an Wahrhaftigkeit kommen die
Gedichte daher. Und doch drücken sie bei aller kosmischen
Intensität immer auch himmlische Wahrheit aus, sind
„Hoffnungskeime“ voller Strahlkraft, die die Welt
erhellen.
Kunst,
Frieden und Liebe sind die zentralen Themen in Demirels
Gedichten. Teilweise tritt der Autor mit seinen Lesern in
einen direkten Dialog, zwingt ihn zur Auseinandersetzung mit
den Fragen der menschlichen Existenz, fordert ihn zu
Antworten heraus.
„Kunst
ist die Seele der Welt“, so Demirel, aber auch „eine
Waffe in der Hand der Menschen“, eine „Schule für Liebe
und Frieden“. Molla Demirel breitet die Farbpalette der
„1001 Farben der Kunst“ in ihrer ganzen Fülle vor dem
Leser aus. Er fordert mit seinen Gedichten zu
bedingungsloser Liebe, zu Achtung und Respekt voreinander
auf. Denn Demirel ist ein Humanist, ein Menschenfreund im
wahrsten Sinne des Wortes. Seine Achtung vor den Menschen,
der Natur und unserer Umwelt zieht sich durch sein gesamtes
Oevre, das mittlerweile 5 Gedicht- und 4 Prosabände sowie
zahlreiche Beiträge, Aufsätze und Essays in Anthologien
und für den Rundfunk umfasst. Seine Bedeutung als Autor,
der in zwei Kulturkreisen, dem kurdisch-türkischen und dem
westeuropäischen beheimatet ist, wird u. a. darin deutlich,
dass sich seine Texte in 13 verschiedenen Schulbüchern für
alle Altersklassen finden.
„1001
Farben der Kunst“: Die ausdrucksstarken Bilder der
renommierten Künstlerin Sabine Kremer korrespondieren auf
kongeniale Weise mit Demirels Texten. Teils mit hintergründigem
Humor und Ernsthaftigkeit, aber immer voller Heiterkeit und
Leichtigkeit in den Farben, nehmen sie den Gedichten ihre
bisweilen innewohnende Schwere und schaffen so den
Spannungsbogen zu einem Gesamtkunstwerk. Eine Kunst, wie
Sterne, von den Künstlern dem Firmament entnommen und uns
Lesern geschenkt.
Dietmar
Damwerth
(Geschäftsführer VS in Verdi /NRW)
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Zürück <---------------------------
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