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Der Kirschzweig 

 

Wenn im Frühling sich die Kirschbäume entfalten,

rufen mich die Rebhunnen der Berge, 

kein Tropfen lindert meinen Durst mehr als die unserer Felder,

das Feuer in mir ist die Liebe zur Freiheit

 

Wenn der Schnee langsam schmilzt,

erfasst mich die Sehnsucht zu meinen Bergen, 

deren Blumen von der Morgenröte begrüßt werden, 

meine Sehnsucht ist mein Schmerz 

Wenn sich das Leben und der Tod gegenüberstehen,

wird bewusst, dass der Traum das Spie des Lebens ist

und jeder Traum ein Gedicht

 

In meinem Traum erinnere ich mich

an meinen plötzlichen Abschied,

erinnere mich an die Frühe, die meine Berge grüßte,

erinnere mich an die Flüsse und Seen,

aber sehe meine verbrannten Berge,

aber sehe die Ketten, die ihnen angelegt wurden

 

Ich erinnere mich an meine kindliche Freiheit und denke an sie

Weil wir uns nicht beugen,

vernichten sie meine Dörfer,

während in den Ruinen meiner Häuser

sich die Klagen, die Schreie der Kinder erheben,

krümmt sich meine kleine Seele mit Schmerzen zusammen

 

Als der Schnee auf den Bergen zu schmelzen beginnt,

zittert meine Seele, zittert immer weiter,

sehe im Anblick des Morgens meine Bäume,

umgeben von der Krone bis zur Wurzel mit roten Blumen

Über uns das Meeresblau,

in seiner Mitte die strahlende Sonne,

mein Traum an der Spitze meines Berges

und bei dem Tosen des herabfließenden Wassers

 

Dieser reißende Fluss ist nicht der geschmolzene Schnee,

meine Berge und Träume weinen,

Erhöret die Tränen der Bräute!

 

Die Sehnsucht nach die Freiheit, die die Blumen grüßt,

Sehnsucht nach die Freiheit lässt mich leiden,

Ersehet das Feuer aufmeinen Bergen

Unermüdlicher Jäger der Wahrheit und Liebe bin ich.

 

Wenn im Frühling sich die Kirschbäume entfalten,

rufen mich die Rebhunnen der Berge,

kein Tropfen lindert meinen Durst mehr

als ein Tropfen der Freiheit 

 

Erhöret meine Stimme ihr Menschen!

 

 

 

 

 

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