Meine
Heimat, die blaue Unendlichkeit
Ein
alter Mann mit weißen Bart,
zeichnete
in meinem Traum
die
Grenzen meiner Heimat
sie
begann in dem Blau des Himmels
und
endete mit dem blauen Himmel,
die
Grenzen meiner Heimat
Ich fand mich wieder in Afrika,
mein Teint schwarz,
meine Augen schwarz,
ich lief durch die Wälder,
wie ein junges unbändiges Fohlen
angekommen
in Europa,
fiel
mein blondes Haar auf meine Schultern,
färbten sich meine Augen meerblau
Wie ein Orkan wandte ich mich Asien zu,
in der Sommerwärme tauchte ich wie ein Kranich
hinab in die Gewässer des Euphrat,
die Flügel des Rheins bot ich Tigris an,
spazierte durch Weizen- und Baumwollfelder,
belebt durch Kinder mit kastanienbraunen Augen
von jungen Mädchen bekam ich
Küsschen mit frischem Pfirsichgeschmack
Ich
übergab mich dem Wind,
dieser
brachte mich zu den Indianern
mein
Teint glänzte wie Gold,
und
staunte nur über die Taten der weißen Amerikaner
gespannt in dem Liebespfeil
einer Indianerin flog ich nach Australien
dort trafen sich alle Weltmeere
ein Glück, eine Fröhlichkeit überkam mich
Als
ich erwachte,
war
weder der alte Mann,
noch
die junge Indianerin da, die mir das Herz geraubt hatte
aber nun wusste ich,
meine Heimat ist überall dort,
wo die Sonnenstrahlen hingelangen,
die Grenzen meiner Heimat
beginnen in dem Blau des Himmels
und enden in dem blauen Himmel
schwarz / weiß
rot und / gelb bin ich / nun weiß ich
meine Rasse ist Mensch
meine
Religion ist Liebe und Toleranz
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