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Der
Ablauf
Geheimnisse
bergen das Meer,
die
Sterne
und
auch die Erde nicht mehr.
Eingedrungen
sind
wir in ihr Blut,
jede
Verzweigung ein Nistplatz.
Erkannt
haben wir,
daß
wir selbst
schaffen
und
geschaffen werden.
Das
Leben ist Lauf
in
Gezeiten.
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Kunterbunt
- Für Sakine -
Ein
Mädchen geht durch den Aprikosenhain
frisch,
gleicht dem schmelzenden Schnee
in
den Augen der Frühling, kunterbunt
Die
gelb entflammten Wiesen
Auf
den Lippen ein Lied, ein Liebeslied
Als
ob der Euphrat fließt in den Tigris.
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Dein Schuß
Ich
habe gesehen
Du
rennst dem Teufel nach
Ich
habe Dir hinterhergerufen
daß
Himmel und Erde erbebten.
Aber
Du schießt aus der Nacht auf die Liebe
Nicht
Dein erster Schuß, wie ich weiß.
Gibt
es Seiten in Deinem Buch
für
Freundschaft und Liebe?
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Zerfließe,
meine zarte Seele
Heut
ist das Alter der Zeit
mit
dem alten Jahrtausend zerflossen
in
einer Nacht der Feste.
Werden
wir Jahre vergessen
in
denen sich Tränen und Blut vermischten?
Ich
weiß es nicht.
Heute
- der erste Tag eines Jahres.
Vom
Fenster gegenüber winken zwei Kinder mit
ihren Händen wie Tauben.
Eine
Welt in mir, die sich mit Liebe füllt.
Heute
- der erste Tag eines Jahrhunderts.
Die
Städte in Nebel gehüllt,
in
den Straßen klingelt die Stille.
Die
letzte Nacht des Jahrtausends:
Menschen
werfen Ballast ab..
Heute
ist einerseits meine
Zunge
entzündet
brennt
meine Seele.
Andererseits
hat der Metzger seinem Schaf
der
Freund seiner Rose
die
Rose ihrem Freund
Liebe
gewünscht und den Frieden
des
neuen Jahrtausends.
Heut
bin ich weit entfernt
von
der Erde, für die ich geboren wurde,
die
ich vermisse, bin fremd in der Stadt.
Zerfließe,
meine zarte Seele,
bring
dem Morgen sein Licht.
01.01.2000
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*
Blumenmädchen
An
jeder Ecke ein Schrottplatz
aber
in der großen Stadt nur
dies
eine Blumenmädchen mit Blicken
schön
wie der Vollmond
blass
auf blauen Himmel getuscht.
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Traurigkeit
der Meere
Nicht
die Schatten,
die
beim Sonnenuntergang von den Bergen fallen,
ein
schwarzer Rauch verhängt unsere Fenster.
Im
Spiegel können wir unsere Gesichter nicht sehen.
Verbrannt
werden die Wälder, die Vögel verenden,
Am
Horizont weint das Blau
und
versinkt in ein grundloses Schwarz.
Unter
dem Joch der Waffen verdorren
die
Felder, krepieren
die Tiere.
Woher
sollen frische Butter und Milch
auf
unseren Tisch kommen?
Weder
Nelken noch Rosen werden ihre Blätter
Der
stahlflüglige Drache speit Feuer.
Verbrannt
ist diese Erde.
Schmerzen
gestorbener Freundschafte
zersetzen
meine Träume.
Die
Tränen des Euphrat, aller Flüsse, versiegen nicht,
Die
Meere sind bedeckt von Traurigkeit.
Die
Städte verstehen meine Schmerzen nicht
behütet
war ich im Lichte der Berge.
Auch
der Mond steht still,
vermischt
seine und meine Tränen.
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Liebe
ohne Erwartungen
Wie
schön sind die Schultage.
Freut
und vergnügt Euch, Kinder.
Wenn
ich Eure Spiele auf dem Schulhof sehe
Sinke
ich in meine Kindheit zurück.
Wären
alle Menschen Freunde
Und
könnten sie sich alle lieben
Wie
schön wäre Eure Liebe
Rein
und ohne Erwartung.
Blieben
die Erwartungen doch im Geschäft.
Oh,
Kinder
Könnte
ich küssen wie Ihr
Ohne
Bedenken.
Weder
Himmel noch Hölle würden mich hindern
Könnte
ich die noch küssen
Die
Euch auf die Welt gebracht hat
Ohne
Erwartungen.
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Bittere
Trennung
So
habe ich eine Rose gepflückt,
gebrochen
von ihrem Stock.
Wie
erträgt sie den Schmerz,
da
sie in meinen Händen verwelkt?
Wie
Tinte trocknet in meiner Feder,
verdorren
mir Worte im
Mund.
Jedoch
die
Geliebte wartet,
wartet
auf einen Brief.
Was
erzähle ich ihr?
Daß
die Sonne verbrennt?
Ein
Chirurg führt sein Skalpell.
Redselig
machen Worte.
Die
bittersten Tränen
sind
Tränen der Trennung.
Sag
Herz,
wie
oft noch können Briefe
unsere
Sehnsucht beschreiben?
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Blau
ist das Meer
Früh
am Morgen im Sommer
öffnet
das Meer seine Arme,
liegt
da - ein glattes Bett.
Nebenan
wartet der Wald
auf
seine Liebe-den Regen.
Verliebt
hänge ich
in
seinem Nacken.
Das
helle Lachen
der
Spiele von früher.
Das
Meer ist blau,
von
der Sonne beschattet
mit
ihren Farben,
lächelt
über mich - das Kind.
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Erwartungshaltun
Wenn
ich sag, ich liebe dich,
bitte
versteh mich nicht rundheraus falsch.
Dein
Geld und Eigentum kümmern mich nicht.
Das
Lager möchte ich nicht mit dir teilen.
Meine
Wünsche sind groß:
ein
freundliches Lachen, ein Kuß.
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