Gedichte   

            Über mich      Gedichte        Erzählungen                   Artikel                                 Bilder        

            Biografim        Şiirler           Öyküler                  Makele / deneme                 Resim / fotoğraflar

 Deutsch        Türkisch      

 
  

 İçindekiler

   
Der Schmuck des Frühlings
Der Ablauf
Heute fließe meine zarte Seele
Drama Palästina
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Kontak
Gästebuch 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

Blat für Blatt  Gedichte

Yaprak Yaprak Şiirler

 

  Der Ablauf

 

 Geheimnisse bergen das Meer,

die Sterne

und auch die Erde nicht mehr.

Eingedrungen

sind wir in ihr Blut,

jede Verzweigung ein Nistplatz.

Erkannt haben wir,

daß wir selbst

schaffen

und geschaffen werden.

 

Das Leben ist Lauf 

in Gezeiten.

 

:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

 

 Kunterbunt

            - Für Sakine -

 

Ein Mädchen geht durch den Aprikosenhain

frisch, gleicht dem schmelzenden Schnee 

in den Augen der Frühling, kunterbunt

Die gelb entflammten Wiesen

Auf den Lippen ein Lied, ein Liebeslied

Als ob der Euphrat fließt in den Tigris.

 

:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

  Dein Schuß

 

Ich habe gesehen

Du rennst dem Teufel nach

Ich habe Dir hinterhergerufen

daß Himmel und Erde erbebten.

Aber Du schießt aus der Nacht auf die Liebe

Nicht Dein erster Schuß, wie ich weiß.

Gibt es Seiten in Deinem Buch

für Freundschaft und Liebe?

 

 ::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::.

 

 Zerfließe, meine zarte Seele

 

Heut ist das Alter der Zeit

mit dem alten Jahrtausend zerflossen

in einer Nacht der Feste.

Werden wir Jahre vergessen

in denen sich Tränen und Blut vermischten?

Ich weiß es nicht.

 

Heute - der erste Tag eines Jahres.

Vom Fenster gegenüber winken zwei Kinder mit ihren Händen wie Tauben.

Eine Welt in mir, die sich mit Liebe füllt.

 

Heute - der erste Tag eines Jahrhunderts.

Die Städte in Nebel gehüllt,

in den Straßen klingelt die Stille.

Die letzte Nacht des Jahrtausends:

Menschen werfen Ballast ab..

 

Heute ist einerseits meine 

Zunge entzündet

brennt meine Seele.

Andererseits hat der Metzger seinem Schaf

der Freund seiner Rose

die Rose ihrem Freund

Liebe gewünscht und den Frieden

des neuen Jahrtausends.

 

Heut bin ich weit entfernt

von der Erde, für die ich geboren wurde,

die ich vermisse, bin fremd in der Stadt.

Zerfließe, meine zarte Seele,

bring dem Morgen sein Licht.

 

01.01.2000

 

:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

 

* Blumenmädchen

 

An jeder Ecke ein Schrottplatz

aber in der großen Stadt nur

dies eine Blumenmädchen mit Blicken

schön wie der Vollmond

blass auf blauen Himmel getuscht.

 

:
:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

 

Traurigkeit der Meere

 

Nicht die Schatten,

die beim Sonnenuntergang von den Bergen fallen,

ein schwarzer Rauch verhängt unsere Fenster.

Im Spiegel können wir unsere Gesichter nicht sehen.

Verbrannt werden die Wälder, die Vögel verenden,

Am Horizont weint das Blau 

und versinkt in ein grundloses Schwarz.

 

Unter dem Joch der Waffen verdorren 

die Felder, krepieren die Tiere.

Woher sollen frische Butter und Milch

auf unseren Tisch kommen?

Weder Nelken noch Rosen werden ihre Blätter 

Der stahlflüglige Drache speit Feuer.

Verbrannt ist diese Erde.

 

Schmerzen gestorbener Freundschafte

zersetzen meine Träume.

Die Tränen des Euphrat, aller Flüsse, versiegen nicht,

Die Meere sind bedeckt von Traurigkeit.

Die Städte verstehen meine Schmerzen nicht

behütet war ich im Lichte der Berge.

Auch der Mond steht still,

vermischt seine und meine Tränen.

 

::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

 

Liebe ohne Erwartungen

 

Wie schön sind die Schultage.

Freut und vergnügt Euch, Kinder.

Wenn ich Eure Spiele auf dem Schulhof sehe

Sinke ich in meine Kindheit zurück.

 

Wären alle Menschen Freunde

Und könnten sie sich alle lieben

Wie schön wäre Eure Liebe

Rein und ohne Erwartung.

Blieben die Erwartungen doch im Geschäft.

 

Oh, Kinder

Könnte ich küssen wie Ihr

Ohne Bedenken.

Weder Himmel noch Hölle würden mich hindern

Könnte ich die noch küssen

Die Euch auf die Welt gebracht hat

Ohne Erwartungen.

 


::::::::::::::::::::::::::

 

Bittere Trennung

  

 

So habe ich eine Rose gepflückt,

gebrochen von ihrem Stock.

Wie erträgt sie den Schmerz,

da sie in meinen Händen verwelkt?

 

Wie Tinte trocknet in meiner Feder,

verdorren mir Worte im Mund. 

Jedoch die Geliebte wartet,

wartet auf einen Brief.

 

Was erzähle ich ihr?

Daß die Sonne verbrennt?

Ein Chirurg führt sein Skalpell.

Redselig machen Worte.

Die bittersten Tränen

sind Tränen der Trennung.

 

Sag Herz,

wie oft noch können Briefe 

unsere Sehnsucht beschreiben?

 

::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

 

Blau ist das Meer

 

Früh am Morgen im Sommer

öffnet das Meer seine Arme,

liegt da - ein glattes Bett.

Nebenan  wartet der Wald

auf seine Liebe-den Regen.

 

Verliebt hänge ich

in seinem Nacken.

Das helle Lachen

der Spiele von früher.

 

Das Meer ist blau,

von der Sonne beschattet

mit ihren Farben,

lächelt über mich - das Kind.

 

 
::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

 

Erwartungshaltun

 

Wenn ich sag, ich liebe dich,

bitte versteh mich nicht rundheraus falsch.

Dein Geld und Eigentum kümmern mich nicht. 

Das Lager möchte ich nicht mit dir teilen.

Meine Wünsche sind groß:

ein freundliches Lachen, ein Kuß.

 

  

 

                                                 Über mich       Gedichte       Erzählungen                 Artikel                          Bilder        

                                                 Biografim        Şiirler           Öyküler                Makele / deneme           Resim / fotoğraflar

 Deutsch            

 Türkisch